DE / EN

"Marokko ist ein Paradies auf Erden mit angenehmem Klima, unberührten Stränden, herrlichen Landschaften und uralten Monumenten."

 

Marrakech, Dadesschlucht, Dratal und Silvester in den Dünen

9-Tage-Reise mit 8 Übernachtungen

1. Tag

Ankunft in Marrakech. Sie werden von Sahara Services am Flughafen abgeholt und zu Ihrem Riad gebracht. Unterkunft im Doppelimmer mit Bad, Frühstück.

2. Tag

Nach dem Frühstück holt Sahara Services Sie in Ihrem Hotel mit dem klimatisierten Geländewagen ab. Die Fahrt geht über den malerischen Hohen Atlas mit Fotostopps, so oft Sie das möchten. Das Mittagessen findet im historischen Ksar Ait Benhaddou statt, das von der Unesco zum Welterbe erklärt wurde. Gelegenheit zu einem Spaziergang mit Besichtigung des Dorfes.

Weiter geht es auf der Strasse der Kasbahs über Ouarzazate und Skoura nach Boumalne. Dort beginnt die malerische Dadesschlucht. Unterkunft inmitten der Berge in der Kasbah de la Vallée. Und vielleicht bleibt vor dem Sonnenuntergang noch genug Zeit, um ein wenig in die Schlucht zu wandern.

3. Tag

Nach dem Frühstück geht es wieder zurück nach Boumalne. Der heutige Tag bringt die Gruppe nach Zagora am Rande der Sandwüste, aber auf einem ungewöhnlichen, sehr reizvollen Weg, der von Touristen nur selten gefahren wird. Es geht über Iknioun nach Nekob, vorbei an dem bizarren Doppelgipfel Bab n’Ali in einer faszinierenden Bergwelt. Der Sarho ist eine Region voller Kontraste und besticht durch mystische Tafelberge, stummelförmige, erodierte Felsgebirge, spitze Felszacken, tiefe Schluchten und Täler.

Bald nach Nekob erreichen Sie das Tal des Dra mit seinen unzähligen, tiefgrünen Palmen. Die wichtige Marktstadt Zagora wird Ihr heutiges Etappenziel sein. Sie schlafen im Hotel La Perle de Dra, außerhalb am Rande des Örtchens Amezrou gelegen.

4. Tag

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es ins 20 km entfernte Tamgroute. Dieses ehemalige Zentrum der Region ist nicht befestigt, da sich dort eine berühmte Zaouia (Ordenshaus) befindet, die die gottesfürchtigen Berber nie angegriffen hätten. Dort ist das Grab des Gründers der Nassiria Bruderschaft Sidi M'Hamid ben Nassir, dem nachgesagt wurde, er hätte die Gabe, mit den Tieren zu spre­chen. Es gibt eine Bibliothek mit kostbaren alten Handschriften, die bis ins 13. Jh. zu­rück­gehen, teil­weise auf Gazellen­haut ge­schrie­ben, sie kann be­sich­tigt wer­den. Der Ort ist außerdem Zentrum der Bleiglasur und für seine einfachen grünen Töpferwaren bekannt, man kann die Werk­stätten besuchen. Besonders in­teressant sind die unter der Oberfläche gelegenen Teile der alten Kasbah.

Am Mittag erreichen Sie dann Mhamid, das Tor zur großen Sandwüste. Dort werden Sie in der Kasbah Sahara Services das Mittagessen einnehmen und haben Gelegenheit, sich ein wenig auszuruhen, bevor es mit dem Geländewagen weiter zu den mächtigen Sanddünen des Erg Chegaga geht. Diese größte Dünengruppe der Region erreicht eine Höhe von 300 Metern auf einer Länge von 40 km.

Da es heute Silvester ist werden sich vermutlich viele Leute in der Kasbah versammeln und auf einen Transport in die Wüste warten.

Die Nacht verbringen Sie im windgeschützten Zelt oder auf Wunsch unter dem Sternenhimmel. Die Betten stehen auf Füßen, so dass auch ältere Leute gut schlafen können und Krabbeltiere nicht so leicht hochklettern. Im Extra-Gebäude sind Dusche und WC, aber entsprechend der Abgeschiedenheit des Ortes geht es recht einfach zu. Eine Taschenlampe ist nicht schlecht. Bettzeug und Decken sind vorhanden, Handtuch und Seife muss mitgebracht werden.

Am Abend steigt dann die große Silvesterparty mitten in den Sanddünen unter Millionen von leuchtenden Sternen. Ein ausführliches Programm erwartet Sie:

  • Traditioneller Willkommenstee mit Mandeln und Datteln
  • Kennenlernen der anderen Teilnehmer
  • Abendessen unter einen großen Berberzelt
  • Menü:
  • · marokkanische Suppe mit Datteln
  • · Mechoui (ganzes gebratenes Lamm)
  • · Couscous Royale
  • · Nachtisch
  • · Pfefferminztee mit Gebäck
  • Nacht:
  • Wir schlafen im Berberzelt oder auf den Dünen unter Millionen von Sternen
  • Animation mit 2 unterschiedlichen Folkloregruppen
  • Lagerfeuer

5. Tag

Diesen Tag verbringen Sie komplett in der Wüste. Am Morgen haben Sie Ge­legen­heit, einen Ausritt auf dem Rücken eines Ka­mels zu machen. Auch Sandboarding über die Abhänge der Dünen ist ein Vergnügen. Zum Mittagessen dann wird das Brot frisch im Sand gebacken.

Am Abend erneute Übernachtung im Biwak.

6. Tag

Nach einem Wüstenfrühstück geht es auf Piste über den legendären Iriki-See, der nur nach den seltenen heftigen Regenfällen mit Wasser gefüllt ist und dann vielen seltenen Vögeln eine Oase bietet. Doch die meiste Zeit des Jahres ist dies eine weiße, tischebene Salzfläche, über die man im Autobahntempo rasen kann. In der Ferne sehen Sie die magische Zaouia Sidi-Abd-en-Nebi liegen, deren Bewohnern der „böse Blick“ nachgesagt wird und durch die keiner der einheimischen Fahrer freiwillig fährt.

In Foum Zguid beginnt dann wieder die Asphaltstraße, es geht durch den Anti-Atlas zurück. Das Mittagessen wird eingenommen in Taznakht in den Räumen einer Teppichkooperative, dort haben Sie Gelegenheit, die Herstellung der handgeknüpften Teppiche kennen zu lernen. Keine Angst, kaufen müssen Sie hier nichts, aber es gibt auf dieser Etappe kaum Restaurants.

Die Nacht verbringen Sie in der Auberge Irocha, einer wunderschön an den Hängen des Atlas gelegenen Auberge mit Pool. Unterkunft im Doppelzimmer mit Bad. Die französische Inhaberin wird Ihnen ein köstliches Abendessen servieren.

7. Tag

Am Morgen geht es zurück nach Marrakech. Aber noch bevor der Tizi-Tichka erneut überquert wird machen Sie einen Abstecher auf einer schmalen Straße zur historischen Kasbah Telouet. Hier residierte der Glaoui, der Beherrscher des Hohen Atlas, in seiner Kasbah mit 400 Sklaven. Er half den Franzosen, das Land unter ihre Herrschaft zu bekommen und verlor deshalb nach der Unabhängigkeit all seine Güter. Ein Besuch dieser halb verfallenen Kasbah lässt noch ein wenig den alten Glanz erahnen.

In Marrakech wohnen Sie diesmal im wunderschönen Riad Aladdin.

8. Tag

Tag zur freien Verfügung in Marrakech und Gelegenheit für letzte Einkäufe.

Nach den in der Nähe gelegenen einheimischen Hammam ein Bad nehmen. Da dies keine Luxus-Hammam ist kostet der Eintritt nur etwa 8 Dirham, wenn Sie eine Massage wünschen ist das gegen ein Trinkgeld von ca. 50 DH möglich.

9. Tag

Abholung vom Hotel, Transfer zum Flughafen.

Leistungen: 

  • 2 x Airporttransfers
  • 3 Nächte Unterkunft in 2 Doppelzimmern mit Frühstück in Marrakech
  • 5 Tage Fahrt im Geländewagen mit Fahrer, dabei Mittagessen
  • 3 Nächte Unterkunft im Biwak Chegaga mit Vollpension
  • Teilnahme an der Silvesterparty
  • Tag Wüstenerlebnis im Biwak am Erg Chegaga mit Kameltrekking
  • Kosten für Treibstoff und Chauffeur

Preis bei 4 Personen im Geländewagen pro Person 690 €. Wenn Sie sich für diese Reise interessieren ist eine baldige Buchung empfehlenswert, da nur wenige Plätze vorhanden sind.

Selbstverständlich kann diese Reise nach Ihren Wünschen verändert werden.

Ein Gast schreibt: Die Sonne verschwindet langsam hinter der für's Auge am weitesten entfernten Düne und taucht das Tal in einen goldroten Schleier, bevor die letzten Lichtpigmente der Sonne ins Dunkel der Nacht übergehen. Ein Postkartenmoment und Wirklichkeit in der Sahara, wenn man rechtzeitig zum Sonnenuntergang die 300 Meter hohe Sanddüne erklommen hat. Abwärts, eine Rutschpartie auf dem Hintern zum Biwaklager, wo gegen Einzug der Abendfrische unter die Haut, traditioneller Pfefferminztee und Kekse serviert werden. Eine Berbergruppe bietet musikalische Unterhaltung. Nach Einbruch der Dunkelheit gibt es ein Lagerfeuer zum aufwärmen. In geselliger Runde trinkt danach jeder, worauf er Lust hat, lernt sich über Reise- und Heimatgeschichten kennen oder wer mutig ist, übt sich im Tanz der Berber und versetzt sich in ihren Trancezustand. Reichlich spät wird in einer großen Lehmhütte das Festmahl serviert. Das gebratene Lamm wird noch am Spieß hereingetragen, auseinandergenommen und mit Couscous serviert. Nach dem Essen gibt es weitere musikalische Unterhaltung am Lagerfeuer bis auch die letzten Gäste sich in ihre Schlafunterkünfte zurückziehen.