Tour 3: Entspannung und Abenteuer
Sie haben einen harten Arbeitsalltag? Sind gestresst und möchten nichts als Ruhe? Sind aber dennoch daran interessiert, ein neues, fremdartiges Land kennenzulernen?
Hier ist die ideale Kombination. Nach 6 Tagen Erholung und Wellness in einem wunderschönen Hotel geht es auch eine abenteuerliche Reise durch den Süden Marokkos, auf Pfaden, die nicht jedem bekannt sind.
Dauer 14 Tage
1. – 6. Tag (6 Nächte): Anreise vorzugsweise am Sonntag, da am keine Anwendungen stattfinden. Sie werden am Flughafen Marrakech oder Casablanca abgeholt. Aufenthalt im Hotel Le Tazarkount bis Samstag Vormittag.
Der Tag beginnt um halb neun mit Sport am großen Piscine. Nach dem Frühstück beginnen die Anwendungen, die hier aufgelistet werden:
Wochenprogramm
- 3 Gesichtsbehandlungen
- 1 Körperpeeling
- 1 Kräuterregerationsbad
- 1 Eselsmilchbad
- 1 Ganzkörpermassage
- 3 Entspannungsmassagen
- 1 Fussreflexzonenmassage
- 1 Maniküre / Pediküre
- 5 Hammam
- Täglich Hand- und Fußbäder
- Täglich Boden- und Wassergymnastik
- Täglich 5 Tibeter
Zum Mittagessen wird an der Poolbar ein Büffet mit Salaten und gegrilltem Fleisch aufgebaut, an dem Sie sich bedienen können. Nach der Mittagspause geht es um 15 Uhr mit den „fünf Tibetern“ im Gesundheitsprogramm weiter.
Vor dem Abendessen können Sie in der Bar noch einen Drink zu sich nehmen, dort ist täglich bis 23 Uhr Life-Musik. Für die Rundreisegäste wird an vielen Abenden ein Büffet mit landestypischen Gerichten aufgebaut, an dem Sie sich bedienen können. Besser jedoch ist das Menü, das täglich zwei verschiedene Hauptgänge anbietet.
7. Tag: Sie werden um 8 Uhr von Sahara Services mit dem Geländewagen vom Hotel abgeholt. Es geht zunächst zu den Wasserfällen von Ouzoud. Dort kleiner Spaziergang zu den Fällen, Aufenthalt etwa 1 Stunde. Sie fahren nicht am Stausee Bin-el-Ouidane vorbei, so dass sich dies evtl. als Ausflug vom Hotel anbietet.
Die Fahrt geht weiter zu der Naturbrücke von Imi-n-Ifri. Die Wassermassen des Oued Mehasseur haben sich hier einen Durchfluss gegraben und so eine natürliche Brücke gebildet, von dem Bogen hängen lange Stalaktiten herab. In der Nähe wächst in großen, halbkugelförmigen Gruppen Euphorbia resinifera, die nur in dem Gebiet zwischen Kasba Tadla und Demnate vorkommt. Euphorbien ähneln den Kakteen, sind aber Wolfsmilchgewächse. Der weiße Saft kann zu Verätzungen der Haut führen. Schön die Blüte im Juni/Juli.
Weiter geht es über eine neue Asphaltstraße über den Hohen Atlas nach Skoura. Diese landschaftlich sehr schöne Strecke ist touristisch noch völlig unerschlossen, da sie erst seit 2003 geteert ist, und sehr zu empfehlen. Vorher war dies eine sehr schwierige Piste, teilweise für vierrädrige Fahrzeuge sogar unpassierbar. Es ist so gut wie kein Verkehr und auch keine Versorgung. Die Strecke zwischen Demnate und Assermo und ist eine einzige Serpentine bergauf und bergab durch eine atemberaubende Landschaft.
Diese Strecke kann bei bestimmten, extremen Wettersituationen nicht gefahren werden. In diesen Fällen wird eine Ausweichroute gesucht. Dies kommt jedoch sehr selten vor.
Östlich von Ouarzazate erreichen wir die Straße der Kasbahs. so nennt man die Strecke von Ouarzazate bis Er Rachidia mit den Schluchten des Dades und des Todra als reizvolle Höhepunkte, ist vielleicht die schönste Region in dem an Attraktionen nicht armen Marokko. Die Landschaft ist steppenartig und öde mit vereinzelten Kameldornbüschen, bis plötzlich eine Oase mit ihren grünen Gärten, rotbraunen Kasbahs und roten Rosen auftaucht. Das Dades-Tal ist ein Zentrum des Rosenwassers und -öls, das aus den Millionen von besonders intensiv duftenden Blüten gepresst und an vielen Stellen an der Straße verkauft wird. Die Unterkunft wird in der romantischen Auberge Chez Talout im Palmenhain von Skoura sein, die das beste regionale Essen von ganz Marokko bietet.
8. Tag: Von Skoura aus geht es durch das Tal der Rosen zur Dades-Schlucht. Die Straße ist bis Msemrir problemlos mit Pkw zu befahren und führt auf teils engen Serpentinen durch eine atemberaubende Landschaft. Bizarre rote Felsen ragen aus einem Grün hervor, wie man es in Südmarokko nicht für möglich hält, dazwischen plätschert der Dades mit seinem frischen Nass.
Weiter geht es durch die Todra-Schlucht bis zu dem Bergdorf Tamtatouchte. Hier werden Sie in einer liebenswürdigen, einfachen Auberge schlafen. Es gibt Zimmer mit eigenem Bad und wieder sehr gutes landestypisches Essen. Der Besitzer spricht ein wenig deutsch.
9. Tag: Der heutige Tag führt nach Mhamid am Rande der Sandwüste, aber auf einem ungewöhnlichen, sehr reizvollen Weg, der von Touristen nur selten gefahren wird. Vor wenigen Jahren war dies alles noch Piste und konnte nur von Geländewagen gemeistert werden, wozu meistens zwei Tage nötig waren. Heute wird die Wüste durch eine angenehme Asphaltstraße erschlossen. Von Tinerhir aus geht es nach Alnif, von dort weiter nach Tazzerine und Tansikht. In Tansikht trifft man auf die Hauptstraße im Dratal, die nach Zagora führt. Diese wunderschöne Karawanenstadt mit ihrem malerischen Markt wäre einen ganzen Tag Aufenthalt wert, doch leider reicht die Zeit nicht aus. Aber vielleicht können Sie den Fahrer um einen kurzen Stopp bitten. Bis nach Mhamid sind es nun noch 100 km auf schneller Straße. Am Abend treffen Sie in Mhamid ein, dem Tor zur großen Sandwüste. Die Nacht verbringen Sie in der Auberge Kasbah Sahara Services im Doppelzimmer mit Bad, Abendessen, Frühstück.
10. Tag: Am Morgen haben Sie Gelegenheit, einen Ausritt auf dem Rücken eines Kamels zu machen. Und wenn es gerade ein Montag ist können Sie den direkt neben Ihrem Hotel gelegenen malerischen Wochenmarkt besuchen, zu dem die „Blauen Männer“ der Sahara immer noch auf ihren Eseln kommen.
Zur Mittagszeit dann gibt es je nach Wetterlage ein Picknick oder Lunch in der Kasbah. Danach holt der Geländewagen Sie ab und es geht zum Biwak an den endlosen Sanddünen des Erg Chegaga, wo Ihnen ein typisches Abendessen serviert wird. Die Nacht verbringen Sie im windgeschützten Zelt oder auf Wunsch unter dem Sternenhimmel. Im Extra-Gebäude sind Dusche und WC, aber entsprechend der Abgeschiedenheit des Ortes geht es recht einfach zu. Eine Taschenlampe ist nicht schlecht. Bettzeug und Decken sind vorhanden, Handtuch und Seife muss mitgebracht werden. Und wenn genügend Gäste da sind gibt es zum abendlichen Lagerfeuer noch Trommelmusik.
11. Tag: Nach einem Wüstenfrühstück geht es auf Piste über den legendären Iriki-See, der nur nach den seltenen heftigen Regenfällen mit Wasser gefüllt ist und dann vielen seltenen Vögeln eine Oase bietet. Doch die meiste Zeit des Jahres ist dies eine weiße, tischebene Salzfläche, über die man im Autobahntempo rasen kann. In der Ferne sehen Sie die magische Zaouia Sidi-Abd-en-Nebi liegen, deren Bewohnern der „böse Blick“ nachgesagt wird und durch die keiner der einheimischen Fahrer freiwillig fährt.
In Foum Zguid beginnt dann wieder die Asphaltstraße, es geht durch den Anti-Atlas wieder zurück. Das Mittagessen wird eingenommen in Taznakht in den Räumen einer Teppichkooperative, dort haben Sie Gelegenheit, die Herstellung der handgeknüpften Teppiche kennen zu lernen.
Die Nacht verbringen Sie in Tisselday in der Auberge Irocha, einer wunderschön an den Hängen des Atlas gelegenen Auberge mit Pool. Unterkunft im Doppelzimmer mit Bad. Die französische Inhaberin wird Ihnen ein köstliches Abendessen servieren. Auf Wunsch können Sie ein Bad in der hauseigenen Hammam nehmen (nicht im Preis inbegriffen).
12. Tag: Am Morgen geht es zurück nach Marrakech. Aber noch bevor der Tizi-Tichka erneut überquert wird machen Sie einen Abstecher auf einer schmalen Straße zur historischen Kasbah Telouet. Hier residierte der Glaoui, der Beherrscher des Hohen Atlas, in seiner Kasbah mit 400 Sklaven. Er half den Franzosen, das Land unter ihre Herrschaft zu bekommen und verlor deshalb nach der Unabhängigkeit all seine Güter. Ein Besuch dieser halb verfallenen Kasbah lässt noch ein wenig den alten Glanz erahnen. An diesem Tag ist außer dem Frühstück keine Mahlzeit inbegriffen.
In Marrakech Unterkunft in einem unserer Riads. Sie wohnen in einer Suite mit Bad, Frühstück.
13. Tag: Marrakech zur freien Verfügung. Im Riad bekommen Sie Erläuterungen, wie Sie sich am besten in der Stadt zurecht finden können. Wenn Sie aber dennoch einen Führer zu den Sehenswürdigkeiten wünschen, kann ein solcher auch in deutscher Sprache durch das Riad organisiert werden. Kosten 20 Euro für einen halben Tag (für bis zu 5 Personen).
14. Tag: Abholung vom Hotel, Transfer zum Airport.
Preis bei 2 Personen im Geländewagen pro Person 1.390 € (Der Preis gilt nicht in der Hochsaison Ostern und Weihnachten)
Selbstverständlich lässt sich auch diese Tour abändern, wenn Sie nicht so viel Zeit haben. Sie können entweder nur die Wellness-Woche buchen oder nur die Rundfahrt, dann ab Marrakech. Auch ein Reisebeginn ab Fes ist natürlich möglich. Bitte schreiben Sie uns Ihre Wünsche.



















